10. Wie kann ich zur Verbreitung und Umsetzung der bio-veganen Idee beitragen?

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Je stärker wir unsere Utopie als Normalzustand visualisieren, um so eher erkennen und ergreifen wir entsprechende Handlungsalternativen.

Das BVN dient der Zusammenarbeit von Menschen, die den biologisch-veganen Anbau im deutschsprachigen Raum fördern wollen. Mit der Neuauflage der biovegan.org-Webseite und darüber hinaus haben wir dazu vielerlei Möglichkeiten, als … :

Verbraucher_innen & Regionalgruppen
Selbstversorger_innen & Gemeinschaftsgärtner_innen
Erzeuger_innen
Vereine und Aktivist_innen
Landbaustudierende
Händler_innen
Grundstücksbesitzer_innen

Verbraucher_innen & Regionalgruppen

Wir können uns informieren und die bio-vegane Idee weiter verbreiten (über Freund_innen, soziale Netzwerke, Artikel / Leser_innenbriefe schreiben etc.).
Wir können regionale Höfe unterstützen, die pflanzlich-organisch wirtschaften.
Wir können den Infopool nutzen und landwirtschaftliche Akteur_innen und Bioladenbetreiber_innen in der Region über bio-veganen Landbau informieren und unser Interesse an den so erzeugten Lebensmitteln bekunden.
Auch bieten manche Biomärkte eine „Kundenkarte“ an und fragen dabei nach den persönlichen Interessen: „vegan“, „vegetarisch“, „glutenfrei“ … können beispielsweise angekreuzt werden. Wie wär’s mit: „Produkte aus bio-veganem Landbau“ unter „Sonstiges“?
Auch im Forum können wir nach Partner_innen für eine regionale Versorgung suchen oder unser Interesse an bio-veganen Produkten bekunden. Hierfür haben wir ein Unterforum für Verbraucher_innen und Regionalgruppen eingerichtet.
Wer in einer Regionalgruppe organisiert ist, kann in dieser anregen, eine Verbraucher_innen-Interessengemeinschaft für bio-vegan erzeugte Produkte zu gründen, und gemeinsame Aktionen organisieren. Denn je mehr Leute nachfragen, um so eher wird es ein Angebot geben. Ein Bioladen wirbt bei Landwirtschaftsbetrieben eher für bio-veganen Anbau, wenn die Nachfrage groß ist, wenn z.B. viele entsprechende Leser_innenbriefe bei der Schrot & Korn eingehen. Ein bio-veganer Hof z.B. liefert vielleicht eher an einen weiter entfernten Ort, wenn dort viele Abnehmer_innen sind (FoodCoop). Auch bio-vegane Solidarische Landwirtschafts-Initiativen könnten sich so zusammenfinden, ähnlich der Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs bei Hannover … .

Wenn es keine bio-veganen Produkte in der Region gibt, gibt es vielleicht Möglichkeiten, selbst anzubauen – vom Kübelgarten in der Stadt bis zum eigenen Acker auf dem Land:

Selbstversorger_innen & Gemeinschaftsgärtner_innen

Als (angehende) Selbstversorger_innen oder Gemeinschaftsgärtner_innen können wir das Forum nutzen, um Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu stellen, uns örtlich zu vernetzen, um Saatgut und Ernten zu teilen u.a.m.

Erzeuger_innen

Als Erzeuger_innen können wir diese Plattform nutzen, um uns zu informieren, uns mit anderen bio-vegan wirtschaftenden Betrieben im Forum zu vernetzen, voneinander zu lernen und uns und unsere Arbeit dort oder in einem Blogartikel vorzustellen. Im Forum können wir auch nach Mitgliedern für bio-vegane Solawi- bzw. CSA-Projekte suchen.
Wir können Infoflyer zusammen erstellen, unseren Hof für Interessierte öffnen und Informationstage oder Hoffeste organisieren.
Öffentlichkeitsarbeit können wir außerdem über örtliche Verbände und Einrichtungen betreiben (Gartenvereine, regionale Vegangruppen, soziokulturelle Zentren, Artikel für Lokalzeitungen schreiben etc.) aber auch überregional, z.B. auf Vegan-Veranstaltungen.
Wir können ferner unser Wissen weiter geben an „Noch-Tierhalter_innen“ oder an Auszubildende, Praktikant_innen, Wwoofer, FÖJler_innen und andere Helfer_innen.

Vereine und Aktivist_innen

Einerseits können wir den Wissenspool nutzen, um die Ideale des bio-veganen Landbaus zu verbreiten, zum Beispiel über Magazinbeiträge, Flyer, Blogartikel, soziale Netzwerke oder an Landbau-Unis … .

Andererseits können Informationen auf dieser Webseite zusammen getragen werden. Für Link-Tipps und Hinweise nutzt bitte das Kontaktformular. Es können auch Beiträge für unseren Blog geschrieben werden. Auch gibt es zahlreiche Texte, die vom Vegan Organic Network aus dem Englischen übersetzt werden sollten, um unsere Webseite zu bereichern. (Auch freut sich das Veganic Agriculture Network über eine Übersetzung ihrer Seiten in andere Sprachen). Nicht zuletzt wäre es wunderbar, wenn die Regenwurm-Hefte wieder neu aufgelegt würden.

Landbaustudierende

Auch Forschungsbedarf läßt sich aus den vielfältigen Infos erschließen und kann in wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema werden.

Händler_innen, weiterverarbeitende Betriebe und Food-Coops

Wir können hier nach Zulieferern suchen oder bei unseren landwirtschaftlichen Partnerbetrieben für die bio-vegane Idee werben. Auch im Forum gibt es eine Rubrik, in der wir unser Interesse an bio-vegan angebauten Erzeugnissen kundtun können.

Grundstückseigentümer_innen

Wir können unser Land gezielt bio-veganen Projekten anbieten und uns darüber hinaus gegen die Zwangsbejagung einsetzen.
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