„Vieh“loser Öko-Ackerbau

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Inhalt dieser Seite: Ausgangslage und AbgrenzungVideo zu HumusaufbauWeitere VortragsvideosStudien zur Nährstoffversorgung im „vieh“losen Anbau

Ausgangslage und Abgrenzung

Bio-Haferanbau ohne Mist

Biologischer Haferanbau ohne Mist und mit Ackerwildkräutern

Bereits Anfang des 20. Jh., als ein erstes ökologisches Landbausystem entstand (der „Natürliche Landbau“) sprachen sich die Protagonist_innen aufgrund ihrer vegetarischen Lebensweise, aber auch aufgrund arbeitswirtschaftlicher und ökonomischer Aspekte für einen Landbau ohne Nutztiere aus.

Heute können reine Ackerbaubetriebe des ökologischen Landbaus allerdings primär als Ergebnis einer Spezialisierung aufgrund wirtschaftlicher Zwänge angesehen werden. Ethische Bedenken hinsichtlich der Ausbeutung und Tötung von Tieren spielen bei heutigen Landwirt_innen kaum eine Rolle (was sich natürlich ändern kann), weshalb sich der „vieh“lose Ökolandbau vom bio-veganen Landbau unterscheidet.

Nichtsdestotrotz können aus den Forschungsergebnissen zum „vieh“losen Öko-Ackerbau auch für die bio-vegane Landwirtschaft interessante Schlussfolgerungen gezogen und Verfahren zur Nährstoffversorgung übernommen werden.

Vortrag zu Humusaufbau durch Kompostierung

Dr. Wilfried Hartl (Bioforschung Österreich) präsentiert Ergebnisse aus langjährigen Kompostversuchen über den Humusaufbau im Biolandbau im Rahmen einer Tagung unter dem Titel: „Humus, Chance für das Weltklima?!“
Zum Versuchsaufbau: Über 11 Jahre wurden auf einem Versuchsacker Parzellen mit Kompost, Mineraldünger und einer Mischung aus beidem versorgt und im Vergleich zueinander und zu ungedüngtem Boden ausgewertet – mit interessanten Ergebnissen …

Weitere interessante Vorträge der selben Veranstaltung

Studien zum Thema „‚Vieh’loser Ackerbau“

Pilotversuch auf Mapraz

Nahe der Stadt Genf, in der Gemeinde Thônex, liegt der Pilotversuchsbetrieb Mapraz. Erklärtes Ziel für den Versuch auf den sechs Hektaren Land ist es, den Bioackerbau für Betriebe zu erforschen und voranzubringen, die keine oder nur wenig „Nutz“tiere halten.