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Autor Thema:Schutz der Anbaufläche vor Fallout
benny
Neuling
Beiträge: 18
Permalink
Beitrag Schutz der Anbaufläche vor Fallout
am 28.05.2015, 22:01
Zitat

Ein leidiges Thema, welches hoffentlich nicht mehr aktueller wird, als es war.
Ich habe das Thema im Unterforum „Kontroverses“ angelegt, weil ich es unter Anderem nicht für alltäglich genug halte, um es unter „Betriebsmittel“ einzuordnen, und auch nicht „sonstig“ genug für die Kategorie „Sonstiges”.

Nach den Atomkatastrophen etwa in Tschernobyl und Hiroshima hat es jeweils nur wenige Tage gedauert, bis messbarer radioaktiver Niederschlag auch im deutschsprachigen Raum abregnete. Landwirtschaftliche Produkte aus dem Freiland mussten vernichtet werden, weil sie gesundheitsschädlich kontaminiert worden waren, die Belastung der Böden hält bis heute nach.

Ich wüsste zum jetzigen Zeitpunkt nicht, wie ich in einem vergleichbaren Fall wie bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hier Gartenflächen und das wachsende Gemüse anders schützen sollte, als sie mit dicken Plastikplanen abgedeckt zu lassen, bis die Wolke vorüber gezogen wäre. Die Baumärkte wären im Ernstfall sicher schnell ausverkauft. Hat jemand Ideen, welches Material sinnvoll sein könnte, es bereitzuhalten (außer unbezahlbarer Strahlenschutzfolie...)? Lichtdurchlässig, lebensmittelecht und dicht sollte das Material ja schon sein. Welche Attribute könnten weiter von Bedeutung sein?

Vielleicht wäre es ja sinnvoll, in einem solchen Fall über der abgedeckten Fläche in etwas Abstand über der Bodenbedeckung eine weitere Folie zu spannen, etwa mit Folientunneln oder befestigt an Zaunpfeilern, um den radioaktiven Niederschlag auf Abstand zum Boden zu halten? Der sinnvollste Schutz vor Radioaktivität ist doch Abstand. Auf Folientunneln bliebe das Wasser nicht liegen, sondern würde zur Seite ablaufen, wo es aufgefangen werden könnte. Zwischen Zaunpfeilern könnte die Folie in einem gewissen Gefälle gespannt werden, damit auch hier sich keine Wassermassen sammeln. Im alltäglichen „Betrieb“ vermeide ich es, Kunststoff auf der Anbaufläche liegen zu lassen.

Vor einem zu erwartenden Fallout würde ich natürlich vorher schnell alles ernten, was verzehrreif ist, falls noch Zeit dazu vorhanden wäre. Aber ich möchte auch die mir überantwortete „Fläche“ schützen und die Selbstversorgung erhalten. Irgendwie müsste es ja weitergehen. Konserven, falls vorhanden, wären auch nur begrenzt. Hat jemand Ideen oder Informationsquellen zum Schutz landwirtschaftlicher Betriebsflächen vor den Folgen eines Fallout?

Unter dem angegebenen Link ist ein Zusammenschnitt von Tagesschau-Nachrichtensendungen von 1986 zur Zeit der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl zu finden. https://www.youtube.com/watch?v=9n977DCuNF0

Bei Gelegenheit werde ich verschiedene Strahlenschutzfachleute befragen. Falls jemand Anregungen oder Fragen hat, bringe ich diese gern mit unter.

Viele Grüße

Benny

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