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Autor Thema:Vegane Düngemittel
Lisa-
Brünjes
Moderator
Beiträge: 53
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Beitrag Vegane Düngemittel
am 21.02.2013, 14:30
Zitat

Wie kann der Boden zusätzlich zu Kompost, Mulch und Gründüngung mit Nährstoffen versorgt werden?
Was sind vegane Alternativen zu Mist, Hornspäne, Knochen- oder Blutmehl, und wo bekommt man sie her?

Ich fange mal an, eine Liste zu erstellen. Habt ihr noch Tipps?

  • Ackerbohnenschrot
  • Ackerbohnen nehmen über Knöllchenbakterien an den Wurzeln Luftstickstoff auf (ca. 100 kg/ha) und benötigen deshalb so gut wie keinen Stickstoff aus dem Boden (max. 30 kg/ha). Nach der Abreife ist der meiste Stickstoff in den Körnern eingelagert, während die trockenen Stängel nur sehr wenig enthalten. Der Vorteil: Die Ackerbohnensamen können gut auf andere Flächen transportiert und dort zur Düngung verwendet werden. Es ist also ein indirekter Transportweg, um den Luftstickstoff anderen Kulturpflanzen verfügbar zu machen.
    Die Samen enthalten ca. 4,5 % Stickstoff. Sie werden fein geschrotet (ca. 2mm) und können dann ausgebracht werden. Die Düngewirkung tritt nach ca. 2 Wochen ein, hält aber nicht den ganzen Sommer über an, deshalb muss ggf. nachgedüngt werden. Es muss Wasser verfügbar sein, damit sich der Stickstoff löst, deshalb auf ausreichend Regen achten oder ggf. gießen.

    Wo bekommt man Ackerbohnenschrot her?
    Der Landhandel (Raiffeisen etc.) hat es nicht im Angebot, und wohl schon gar nicht aus Bio-Anbau.
    Gärtnereien bekommen es anscheinend vor allem durch Direktkooperation mit Ackerbaubetrieben, die es für sie im Auftrag anbauen. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass eine Schrotmöglichkeit gefunden werden muss. Die Verwendung von Ackerbohnenschrot ist daher noch nicht sehr weit verbreitet, nimmt aber zu (zumindest im Göttinger Raum). Also, bei Gärtnereien der Umgebung direkt nachfragen, was sie für Dünger verwenden und ob ggf. geringe Mengen Ackerbohnenschrot für den Hausgarten abzugeben sind.
    Oder selbst Ackerbohnen anbauen (sind kleinsamiger als Dicke Bohnen/Puffbohnen) und in der Getreidemühle mahlen - das hat ein Göttinger Gärtner für eine kleine Menge mal gemacht.
    Ansonsten im Onlineversand unter http://www.biokaufladen.de/ackerbohnen2.htm aus der Gegend von Karlsruhe. Kostet 1,00 Euro/kg plus Versand (je nach Menge 6,90 -9,90 Euro, max. 20 kg), keine Mindestmenge.

  • Maltaflor
  • Ist ein tierproduktfreier Dünger, der vor allem aus den nährstoffreichen Malzkeimen von Gerste besteht, die bei der Bierherstellung als Abfallprodukt anfallen, und aus Vinasse, die bei der Zuckerrübenverarbeitung anfällt. Es ist ein trockener, feinkrümeliger Dünger, der in 20-kg Säcken bestellt werden kann.
    http://www.maltaflor.de/produkte/bio.htm
    Die Bio-Version enthält ca. 5% N, 1% P2O5, 5% K2O und ca. 80% organische Substanz. Der Phosphatgehalt ist damit sehr gering, was damit erklärt wird, dass dieses Produkt für Erwerbsbetriebe gedacht ist, die selbst Bodenanalysen durchführen und ihren Phosphatbedarf selbst ermittelt und entsprechend auf Vorrat ergänzen.
    Für den Hobbyanbau sei Maltaflor universal mit mind. 5% N, 3% P2O5, 5% K2O und 70% org. Substanz besser geeignet, da es an den Entzug durch die Pflanzen bereits angepasst sei. Maltaflor universal hat keine Biozulassung, da das zusätzliche Phosphat noch nicht zugelassen ist, denn es handelt sich dabei um ein noch neues Material aus der Lebensmittelherstellung. 20 kg kosten 38,40 Euro inkl. Versand.

    Der Stickstoff in Maltaflor wirkt zu 15% nach 3 Tagen über 3-4 Wochen, und zu 85% nach 3 Wochen über 5 Monate.
    Maltaflor wird auf der Fläche ausgebracht, ca. 10 cm tief eingearbeitet und danach gesät oder gepflanzt. Je nach Kulturart werden 100-250 g pro qm empfohlen.

  • Weitere Produkte, bei denen Produktanfragen zu den genauen Inhaltsstoffen interessant wären:
  • Humulus-Dünger von Timrott
  • Aus Traubentrester (Traubenkernen und -schalen, die bei der Saftpressung anfallen). Gibt es als Flüssigdünger für Blattpflanzen und als Granulat für den Garten (25 kg-Säcke).
    Es wird nicht angegeben, ob es vegan ist, und ob es aus biologischem Anbau stammt. Ich kann die Produkteseite nicht öffnen. Was "bioenergetische Produkte" sein sollen, ist mir auch nicht klar.
    http://www.timrott-bioprodukte.de/index_de.html

  • Azet VeggieDünger von Neudorff
  • Enthält NPK 5-3-6, ein Feststoffdünger, der ausschließlich pflanzliche Rohstoffe enthält. Welche genau, wird nicht angegeben. Zusätzlich sind Mykorrhiza-Pilze zugesetzt, die die Wurzeloberfläche der Pflanzen vergrößern und damit die Nährstoff -und Wasseraufnahme erhöhen sollen.
    Im 750g-Beutel, pro qm werden 50-100 g empfohlen. Kostet ca. 5,90 Euro.

    http://www.neudorff.de/produkte/azet-veggieduenger.html
    http://www.neudorff.de/uploads/tx_cwtpresscenter/Azet_VeggieD%C3%BCnger_12-06.pdf

  • Wuxal Bio-Universaldünger von Maag [CH]
  • Zusammensetzung: NPK 2-2-2 sowie 7,8–12% Aminosäuren. Es handelt sich um einen organischen Flüssigdünger, der aus Maisextrakt (kein Gentech-Mais) gewonnen wird. Er ist für den biologischen Landbau zugelassen. Natürliche Pflanzenhormone sollen die natürliche Abwehrkraft der Pflanzen gegenüber physiologischem Stress und Krankheiten fördern.
    In der 1l-Flasche, 50 ml in 10 l Gießwasser auflösen.

    Anmerkung: In Deutschland wird ein weiterer Dünger unter dem Namen "Wuxal" vertrieben, von der Firma Manna (NPK 8-8-6). Hier sind keine Informationen zu Inhaltsstoffen zu finden.

    Ansonsten eine interressant Übersicht über biologisch zugelassene Düngemittel (vegan und nicht-vegan) inkl. Beschreibung und Nährstoffgehalte:
    http://www.biogemuese.de/ unter "Nährstoffgehalt organischer DÜnger"

    Silke
    Moderator
    Beiträge: 146
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    Beitrag Re: Vegane Düngemittel - Ackerbohnenschrot und Pflanzenjauchen
    am 21.02.2013, 17:55
    Zitat

    Ich habe heute einen Sack Ackerbohnenschrot von obiger Adresse bekommen und werde das dieses Jahr ausprobieren.

  • Andere Leguminosenschrote: Lupinenschrot (gelbe, blaue Lupine) soll noch besser wirken als Ackerbohnenschrot, Lupinen sind aber schwerer anzubauen. Erbsenschrot.
  • Nährstoffe aus Leguminosenschroten sind mittelschnell bis langsam verfügbar.
    Sie gelten als keimhemmend und sollten daher - ebenso wie Maltaflor - nicht für Säkulturen und Anzuchterde verwendet werden. (EDIT 25.03.: siehe übernächste Antwort)

  • Pflanzenjauchen (stickstoff- und kalihaltig):
  • Beinwell kann viel Stickstoff aufnehmen, auch Brennesseln wachsen gern auf stickstoffreichem Boden. Dieser kann über die Jauche als schnell verfügbarer Dünger im Verhältnis 1:10 mit Regenwasser gemischt an die Pflanzen gegossen werden, wobei der Boden feucht sein sollte (in Form von Mulch zwischen den Reihen geben diese Pflanzen den Stickstoff dagegen langsam ab).
    Pflanzenjauchen sind leichter löslich als Leguminosenschrote, was bei leichten Böden ein Problem für das Grundwasser werden kann (Nitratbelastung). In humusreichen und lehmigen Böden werden die Nährstoffe besser gehalten. -> Bei leichten Böden eher öfter und dafür stärker verdünnt gießen (und Leguminosenschrote nutzen 😉 ).

    Für die Pflanzenjauche werden die Kräuter locker in die Tonne geschichtet, mit Regenwasser aufgefüllt und einige Tage vergoren - täglich umrühren. Am besten eine Gaze auf die Öffnung ziehen, damit keine Tiere ertrinken. Auf Luftzufuhr achten. Gegen Gestank sollen Steinmehl oder Bentonit helfen. Wenn die Jauche nicht mehr schäumt und dunkel gefärbt ist, ist sie fertig und die groben Bestandteile können rausgefischt werden und kommen auf den Kompost. (Sie können auch vorher schon in einen Gazebeutel gegeben und dann rausgezogen werden).

    Silke
    Moderator
    Beiträge: 146
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    Beitrag Zusätzliche Düngemittel in den Bio-veganen Standards
    am 22.02.2013, 12:07
    Zitat

    In den Richtlinien sind unter Punkt 3 die Primärquellen der Bodenfruchtbarkeit aufgelistet (insbesondere Zuführung organischer Masse in Form von Kompost und Gründüngung oder auch Schnittmulch von Gründüngungsflächen ...). http://biovegan.org/infopool/bio-vegane-landwirtschaft/
    Unter Punkt 5 sind die zusätzlich erlaubten, eingeschränkt zulässigen und verbotenen Nährstoffquellen gelistet:

    5. Zusätzliche Nährstoffe
    
    5.1 Zulässige lösliche Düngemittel und Alginate für die ausschließlich zusätzliche Verwendung
    (a) Ergänzende Tonika hergestellt auf dem Betrieb, z. B. Beinwell- und Brennnesseljauchen,
    Stärkungsmittel wie Kräuter-Auszüge aus z. B. Kamille oder Rainfarn
    (b) Kompost-Tees im Betrieb hergestellt
    (c) Getrocknetes Seealgenmehl
    (d) Flüssige Algen und andere kommerziell erhältliche Blatt-Düngemittel für den Bioanbau,
    vorausgesetzt sie sind frei von tierischen Inhaltsstoffen
    (e) Handelsübliche Mehrnährstoffdünger und Flüssigdünger für den Bioanbau, vorausgesetzt sie
    sind frei von tierischen Inhaltsstoffen
    
    5.2 Zulässige Düngemittel für den ausschließlich zusätzlichen Einsatz
    (a) Phosphat-Quellen (Cadmium-Gehalt von weniger oder gleich 90mg/kg P2O5):
    • Natürliches Rohphosphat (z.B. tunesisches Rohphosphat),
    • gebranntes Aluminium-Rohphosphat (z. B. Redzlaag), wo der Boden-pH > 7,5.
    (b) Kalium (Pottasche) Quellen:
    • Kontaminationsfreie Holzasche (aus Holz, dass nach dem Einschlag nicht chemisch behandelt
    wurde) vom angemeldeten Betrieb.
    (c) Calcium-Magnesium-Quellen:
    • Kalkstein und Dolomitkalk,
    • Gips-Calciumsulfat ,
    • gemahlen Kreide und Kalk,
    • Bittersalz (bei akuten Magnesiummangel),
    • Magnesiumgestein (einschließlich Kierite).
    (d) Ton (z. B. Perlit und Vermiculit).
    
    5.3 Mineralische Zusätze dürfen nur in akuten Mangelsituationen eingesetzt werden, da sie aus nicht erneuerbaren Quellen stammen und über weite Distanzen transportiert werden.
    
    5.4 Eingeschränkte Düngemittel
    (a) Sulfat-Kali - nur wo austauschbares K unter 100mg/l und der Tongehalt weniger als 20% ist,
    nach Bodenanalyse
    (b) Schwefel
    (c) Calciumchlorid - gegen Stippigkeit bei Äpfeln
    (d) Industriekalk aus der Zuckerherstellung
    (e) Natürliches Rohkali - vorausgesetzt, es hat eine relativ geringe unmittelbare Löslichkeit in
    Wasser und geringen Chlorgehalt
    (f) Spurenelemente
    • Gesteinsmehl (Basalt)
    • Bor, Kupfer, Eisen, Mangan, Molybdän, Kobalt, Selen, Zink.
    
    5.5 Verbotene Düngemittel
    (a) Alle tierischen Nebenprodukte, z.B. von landwirtschaftlichen Nutztieren oder Fischen
    (b) Alle synthetischen Düngemittel, einschließlich: Kalkstickstoff, Chile Salpeter, Harnstoff,
    Kaliumchlorid, Superphosphat und konzentrierte PK-Dünger
    (c) Gelöschter Kalk, Branntkalk
    (d) Lithothamnium coralloides und Phymatolithon calcareum in Form von Algenkalk
    Silke
    Moderator
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    Beitrag Leguminosenschrote – nicht für Sämlinge und zur Aussaat
    am 25.03.2013, 15:02
    Zitat

    Leguminosenschrote sind gute pflanzliche Zusatzdünger, aber nicht für Sämlinge und zur Aussaat.
    Im Versuch habe ich Wildtomatensämlinge in Erde mit Reifkompost-Gartenerde-Gemisch (linke Seite) und in dieselbe Erde, diesmal gemischt mit Ackerbohnenschrot, (rechte Reihe) pikiert. Ergebnis: Nach einer knappen Woche kümmerten die Pflänzchen, wie im 2. Bild zu sehen. Die Leitungsbahnen sind oberhalb der Erde wie abgeschnürt (letztes Bild). Die jungen Pflänzchen wurden offenbar mit Nährstoffen so gemästet, dass sie statt Wurzeln auszubilden nur oberirdisch wachsen und dann umfallen.
    Image

    Silke
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    Beiträge: 146
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    Beitrag Re: Vegane Düngemittel - "Biofert"
    am 30.03.2013, 16:44
    Zitat

    Gerade habe ich im "Handbuch Bio-Gemüse" von Andrea Heistinger einen rein pflanzlichen Dünger entdeckt, den sie Neu-Gärtner_innen, die noch keinen Kompost haben empfiehlt: Biofert ist ein Reststoff aus der Lebensmittelproduktion, genauer der Zitronensäureherstellung, zu der ein Pilz gebraucht wird, der mit Zuckerstoffen gefüttert wird.
    Auf der Herstellerseite heisst es:
    "Inhaltsstoffe von Biofert:
    mind. 40% organische Substanz
    4% N - Stickstoff gesamt
    1,5% P2O5 - Phosphat gesamt
    11% CaO - Calciumoxid
    0,5% K2O - Kaliumoxid
    0,05 - 0,25% Zn - Zink
    Ausgangsstoffe von Biofert: Pilzmycel aus der Zitronensäureproduktion, Zucker, Melasse, Glucosesirup".
    Die Webseite: http://www.biofert.at/index.php/produktion-herstellung

    Lisa-
    Brünjes
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    Beitrag Re: Vegane Düngemittel
    am 16.04.2013, 10:24
    Zitat

    Bei Aldi Nord gibt es zur Zeit auch noch einen veganen Bio-Dünger, von der Firma park. Es handelt sich dabei um Presspellets.

    Laut Packungsangaben:

    72 % organische Substanz i.d. TM
    3 % N - Stickstoff gesamt
    2 % P2O5 - Phosphat gesamt
    3 % K2O - Kaliumoxid gesamt

    Ausgangsstoffe vom park Bio-Dünger: Kakaoschalen, Kartoffeltrester, Hopfentreber, Zuckerrübenvinasse.

    2,5 kg in einer Pappbox kosten 3,99 Euro, wenn ich mich richtig erinnere.
    Es wird empfohlem, je nach Stickstoffbedarf der Kultur 30-100 g/qm auszustreuen, dann einzuarbeiten und zu wässern.

    Die Firma stellt auch noch andere Dünger her, die nicht vegan und nicht bio sind, und die es auch bei Aldi gibt.

    Silke
    Moderator
    Beiträge: 146
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    Beitrag Re: Vegane Düngemittel - Urin (menschlich)
    am 26.04.2013, 16:20
    Zitat

    Menschlicher Urin hat übrigens ein typisches NPK-Verhältnis von etwa 11-1-2.5g/1,4l*, ähnlich dem von kommerziellem Dünger - ist schnell verfügbar - in mehrfacher Hinsicht, kostet nichts und ist darüber hinaus ausbeutungsfrei.
    Lesetipp dazu (engl.): http://www.goveganic.net/article217.html?lang=en
    [Ergänzung 10.05.] Dass Urin laut der bio-veganen Standards (Pkt. 3,5 d) als verboten gilt, liegt meines Wissens daran, dass derzeit dessen Verwendung im gewerblichen Anbau generell verboten ist. Einem Regenwurmartikel, wie auch dem obigen Artikel zufolge wird die Verwendung seitens des Vegen Organic Network begrüßt und zumindest für den privaten bereich auch empfohlen.

    Edit Daniel, 4.6.2015: Jedoch nicht als Hauptquelle der Bodenfruchtbarkeit!

    * korrigiert: Daniel weist auf Seite 2 darauf hin, dass es sich bei der Angabe 11- 1-2.5 unter dem o.g. Link kaum um das prozentuale Mengenverhältnis bezogen auf die Gesamtmenge handeln kann. Ich habe dann ähnliche Angaben in einem Buch gefunden, die allerdings Grammangaben sind, die sich in der durchschnittlichen Tagesmenge Urin von 1,4 Liter finden.

    Silke
    Moderator
    Beiträge: 146
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    Beitrag Liste bio-veganer Dünger (sehr übersichtlich)
    am 10.05.2013, 09:34
    Zitat

    Die englischsprachige Liste ist unterteilt in vegan-organische Dünger, die

      - im Laden zu kaufen sind,
      - wenig kosten, aber eine Anfangsinvestition erfordern
      - zuhause selbst gemacht werden können, umsonst sind und
      - weitere, die sparsam verwendet werden sollten

    http://gentleworld.org/easy-guide-to-vegan-organic-fertilizers/

    Darüberhinaus gibt es auf der Seite weitere interessante Themen zur bio-veganen Gartenarbeit: http://gentleworld.org/category/veganic-gardening/

    benny
    Neuling
    Beiträge: 18
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    Beitrag Re: Vegane Düngemittel
    am 5.12.2013, 09:29
    Zitat

    Nachdenkliches:
    Zum Thema Menschenurin halte ich es u.A. für denkbar, dass vielleicht Medikamentenrückstände, Hormone, etc. qualitativ als Düngemittel eine negative Rolle spielen könnten sowie im sehr großflächigen Einsatz ebenfalls Belastung der Wasserbestände, wie auch ähnlich in dem Lesetipp darauf eingegangen wird.

    Nicht vergessen werden sollte dabei, wie ich finde, dass wir vielen Umweltgiften wie Weichmachern, Medikamentenrückständen oder Pestiziden auch über vegane Nahrungsmittel aus dem Bioladen ausgesetzt sind, insbesondere sofern diese Lebensmittel nicht biovegan erzeugt sind oder eben auch die Verpackung zweifelhaften Materials. Diese Stoffe sind im Urin nachweisbar. Selbst ein PVC-Boden im Haushalt wirkt sich aus auf die Urinbelastung. Wie sehr sich das dann über den Urin wohl im Gartenboden anreichert?

    Wenn ich Kompost von belasteten Lebensmittelresten nicht für Anbau von Nutzpflanzen verwende, allenfalls für Zierpflanzen, dann wäre es für mich zumindest aus dieser Sicht konsequent, ebenfalls kein Urin zu verwenden, solange ich damit solche Stoffe in den Kreislauf des Nutzgartens bringe.

    SilkeK
    Neuling
    Beiträge: 1
    Permalink
    Beitrag Re: Vegane Düngemittel
    am 22.04.2014, 15:57
    Zitat

    Weitere vegane Dünger:

    Phytogries und weitere Formulierungen von Beckmann & Brehm
    http://www.beckhorn.de/V5/sortiment/universalduenger/phytogriess.html
    http://taspo.de/aktuell/alle-news/detail/beitrag/60302-beckmann-brehm-veggie-kueche-fuer-pflanzen.html

    Blümchenfutter und Pimp my Gärtchen
    Mir persönlich sehr sympathisch: Greenlab Berlin, neues Startup nach Crowdfunding, stellt den Dünger aus dem Abfall der deutschen Schokoindustrie her
    http://greenlabberlin.wix.com/greenlab-berlin#!pimpmygrtchen/cwd6

    Grüßle von der anderen Silke 🙂

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