Bio-veganer Landbau in der neuen „Vegan & Bio“

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Vegan & Bio Nr.3 Cover

Cover der 3. Ausgabe der vegan&bio aus dem Bioverlag

Der Publikationsmarathon zu bio-veganem Anbau nimmt kein Ende.

Neuestes Beispiel: die neue seit 20.6. im Zeitschriftenladen ausliegende „vegan&bio“, aus der „Essenzen“-Reihe des Bioverlages aus Aschaffenburg. Der Verlag ist bekannt für die kostenlose Zeitschrift „Schrot & Korn“, die in den Läden des Naturkosthandels zu bekommen ist.

Das Format „vegan&bio“ richtet sich allen voran an Veganer_innen und solche, die es werden wollen und wartet vor allen Dingen natürlich mit leckeren Rezepten auf, touchiert aber auch vegane Lifestyle-Fragen oder Grenzbereiche des veganen Lebens.

Dieses mal u.a. ab Seite 38 im Fokus: bio-vegane Landwirtschaft. „Geht das oder geht das nicht?“ Leo Frühschütz berichtet informativ darüber, was selbst Veganer_innen beim Griff ins Bio-Regal oft vergessen. Bio-Anbau ist selten auch vegan, denn dort kommen tierische Düngemittel zum Einsatz. Es gibt aber Alternativen und daher hat er sich beim Gärtnerhof Bienenbüttel erkundigt, wie man selbst auf kargen Sandboden bio-veganes Gemüse ohne Humusverlust anbauen kann.

Im Interview-Duell tritt Daniel Mettke vom Bio-veganen Netzwerk gegen Felix Prinz zu Löwenstein vom Bund für Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) an und verweist auf die zukünftigen Ziele und Potenziale bio-veganer Anbaustrukturen. Die irrige Vorstellung, dass pflanzlich gebundene Nährstoffe einzig und allein durch die Tierhaltung effektiv zurück in den Boden kommen können, vertritt auch der Präsident des größten deutschen Bio-Interessensverbandes. Doch immerhin spricht er die Einladung aus, einem zukünftigen bio-veganen Anbauverband auch unter seinem Dach einen Platz zu bieten.

Die „vegan&bio“ ist für 3,50 € im Bioladen Deines Vertrauens und in ausgewählten Zeitschriftenkiosks zu erhalten.

Einen Überblick über aktuelle Artikel zu bio-veganer Landwirtschaft in verschiedenen Printmedien findet sich im Bereich Presse & Medien unseres Infopools. Wer von weiteren Reportagen, Beiträgen oder Artikeln weiß, kann uns gerne einen Hinweis zukommen lassen, damit wir ihn in unsere Liste aufnehmen können.

Autor*in des Artikels: Silke

Ich würde meine Grundnahrungsmittel künftig gern von einem Bio-Hof oder einer SoLawI aus der näheren Umgebung beziehen, der/die ohne Tierausbeutung wirtschaftet. Da dies gegenwärtig nicht möglich ist, setze ich mich als "frustrierte Verbraucherin" für die bio-vegane Landwirtschaft ein und gärtnere darüber hinaus seit 2003/2004 nach bio-veganen und permakulturellen Gesichtspunkten zur (Teil-)Selbstversorgung - zuletzt auf Sandboden (Geest) an der Nordsee nahe Cuxhaven. Bestandteile sind Obstbaumlebensgemeinschaften, ausdauernde Gemüse-, Obst- und Kräuterstauden, Intensivsegmente (einjährige Gemüse in Reihenfruchtfolge und Mischkultur) und Wildtierschutz/-gemeinschaft. Seit Frühjahr 2015 blogge ich über meine Gartenaktivitäten und -erlebnisse auf https://veganer-garten.de

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2 Kommentare zu “Bio-veganer Landbau in der neuen „Vegan & Bio“

  1. Ich finde es super wenn immer mehr von der bioveganen Möglichkeit zum Gärtnern erfahren. Es gibt sogar schon vegetarischen Dünger zu kaufen. Und man kann einiges mit Pfanzen machen zum Düngen oder Stärken der Pflanzen z.B. mit Brennessel- oder Ackerschachtelhalmbrühe. Und es macht Spaß, sich mit der Natur und Zusammenhängen auseinanderzusetzen.

    Viele Hobbygärtner schwören noch auf Pferdemist und Hornspäne etc. und finden das normal während sie vermutlich nie mit ihren eigenen Exkrementen oder Fußnägeln düngen würden. Ehec lässt grüssen.

    Ich hab das Glück, mein Gemüse aus unserer bioveganen Solidarischen Landwirtschaft zu bekommen und bin begeistert von den Sorten und der langanhaltenden Frische z.B. des Salates.

    Über vegane Terra preta muss ich mich mal erkundigen denn die normale ist ja mit Knochen und Urin und für mich somit nichts.

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