Bio-veganer Landbau als Schwerpunkt im Magazin tierrechte

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Bio-veganer Landbau als Schwerpunktthema im Magazin tierrechte

Bio-veganer Landbau im Magazin tierrechte

Der Bundesverband der Tierversuchsgegner – Menschen für Tierrechte e.V. stellt mit seinem aktuellen Schwerpunktthema im Magazin „tierrechte“ die bio-vegane Landwirtschaft vor. Es werden Wege für ErzeugerInnen, den Handel und VerbraucherInnen aufgezeigt, Forderungen an die Politik gestellt und WissenschaftlerInnen zum Thema interviewt.

Das Heft kann als pdf online gelesen werden.

Nach der Einführung von Christina Ledermann erfahren wir in einem weiteren Beitrag, dass die Lupine eine Interessante Kultur für sandige Böden ist, und den veganen Speiseplan in vielfältiger Hinsicht bereichern kann, gerade wenn wir an Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten denken. (S.5)

Dr. Toni Meier arbeitet an einem Ampelsystem zur Kennzeichnung von Gerichten in Kantinen, deren Rohstoffe nachhaltig erzeugt wurden. Dabei könnten auch Tierschutzaspekte einbezogen werden. (S.6)

Für Anja Bonzheim, die an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) ihre Bachelorarbeit über bio-veganen Landbau schrieb, ist klar:

„Nur wenn entsprechende Strukturen aufgebaut werden, welche den Mehrwert dieser Art der Landwirtschaft würdigen, können sich die Landwirte dauerhaft unabhängig machen.“ (S.7)

Sie zeigt die Probleme der gegenwärtig einseitigen Subventionspolitik auf, ebenso was sich bei den Anbauverbänden ändern sollte und sie appelliert an die Agrarwissenschaft, weitere Forschungen voranzutreiben. Nicht unerwähnt lässt sie, was die LandwirtInnen selbst tun können. Auch die vegane Bewegung ist aufgerufen, sich mit den Produktionsprozessen, die hinter den pflanzlichen Produkten stehen, auseinander zu setzen. (S.8)

Da passt es gut, dass Sebastian Zösch vom Vegetarierbund in einem Interview ankündigt, dass der VEBU die Öffentlichkeitsarbeit für bio-veganen Landbau künftig ausweiten will. (S.9)

Damit möchte ich an alle Mitlesenden apellieren: Nutzt eure Möglichkeiten, die erforderlichen Strukturen zur Förderung bio-veganer Landwirtschaft mit aufzubauen: Lest die Artikel und teilt diesen Beitrag oder den Link zum pdf in euren Netzwerken, fragt in eurem Umfeld nach Möglichkeiten bio-vegan angebaute Lebensmittel zu bekommen oder vielleicht selbst anzubauen, schließt euch in Gruppen zusammen und redet mit LandwirtInnen, Veganläden … . Welche Ideen habt ihr noch? Schreibt sie uns unten in die Kommentare!

Erdkröte

Kröte in ihrem Erdloch im Frühbeetkasten

Eine kleine begriffliche Korrektur habe ich noch:

Bio-veganer Landbau ist nicht „tierlos“, lediglich „nutz“tierlos. Wie im Einleitungsartikel beschrieben geht es auch um die Förderung wildlebender Tiere. Nicht zu vergessen die zahlreichen bodenbewohnenden Lebewesen.

Autor*in des Artikels: Silke

Ich würde meine Grundnahrungsmittel künftig gern von einem Bio-Hof oder einer SoLawI aus der näheren Umgebung beziehen, der/die ohne Tierausbeutung wirtschaftet. Da dies gegenwärtig nicht möglich ist, setze ich mich als "frustrierte Verbraucherin" für die bio-vegane Landwirtschaft ein und gärtnere darüber hinaus seit 2003/2004 nach bio-veganen und permakulturellen Gesichtspunkten zur (Teil-)Selbstversorgung - zuletzt auf Sandboden (Geest) an der Nordsee nahe Cuxhaven. Bestandteile sind Obstbaumlebensgemeinschaften, ausdauernde Gemüse-, Obst- und Kräuterstauden, Intensivsegmente (einjährige Gemüse in Reihenfruchtfolge und Mischkultur) und Wildtierschutz/-gemeinschaft. Seit Frühjahr 2015 blogge ich über meine Gartenaktivitäten und -erlebnisse auf https://veganer-garten.de

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